Hört ihr die Regenwürmer husten?

In diesem Jahr stand der Forschertag unter dem Motto „Was ist denn hier im Dunkeln los“ und widmete sich dem Leben unter der Erde. Zu diesem besonderen Forschertag hatten unsere Kleinen Forscher Kinder aus zwei Kitas eingeladen. Die Kita „Krümelkiste“ in Spergau und die Kita „Spatzennest“ aus Merseburg sind mit ihren Erzieherinnen unserer Einladung gefolgt. Unsere Kleinen Forscher der 2.Klasse Lotta, Frida, Ciara, Luca und Emil erhielten tatkräftige Unterstützung von Mirabell (9.Klasse des Freien Gymnasium Großkorbetha), die FSJler der FGS Spergau Frau Walker und Frau Ankert, sowie den Eltern Frau Schmidt (Lottas Mama), Herrn Klawitter (Ciaras Papa) und Herrn Rogge (Fridas Papa). Pünktlich 9:00 Uhr eröffnete unser Schlaufuchs Lotta und die Schulleiterin Frau Dierks diesen Tag.
Schnell waren die Kita-Kinder in 5er-Gruppen eingeteilt und unsere Forscherkinder begleiteten sie von Station zu Station. Unsere eigenen Forscherkinder hatten sich gut auf diesen Tag vorbereitet. Endlich konnten die Kinder das Erdreich unter ihren Füßen erforschen und der Regenwurm rückte in den Mittelpunkt unserer Forscherarbeit. An insgesamt 5 Stationen erfuhren sie viele interessante Dinge. So konnten sie z.B. mit einem richtigen Forscherstethoskop „an der Erde hören“, was im Erdreich los ist. Und tatsächlich haben einige Kinder den Maulwurf graben gehört. Ob das wohl gestimmt hat, ist nicht ganz sicher, aber sicher war, dass verschiedene Geräusche zu hören sind, z.B. wenn Kinder vorbeiliefen. Beim Lauschen an der Erde hat sich Herr Rogge engagiert und den Kita-Kindern alles erklärt. An einer anderen Station konnten sie mit Frau Ankert Regenwürmer hören, wenn diese über eine Alufolie kriechen. „Die haben wohl Beine?“, war eine erstaunte Frage der Kita-Kinder. An der nächsten Station haben sie, gemeinsam mit Mirabell beobachtet, welche Bodenart Wasser am besten speichern kann und warum das wichtig ist. Ton, Kompost, Sand, Gartenerde oder Kies wurden auf Herz und Nieren geprüft. Klarer Fall: Kompost und Gartenerde speichern am besten das Wasser. An der Station von Frau Walker haben die Kinder gleich noch erfahren, dass einige Bestandteile der Erde Wasser aufnehmen können und andere nicht und welche Dinge in die Erde gehören. Mit Schaufel und Sieb ausgestattet, haben sie alles genau untersucht. Natürlich können Steine kein Wasser aufnehmen – das wussten selbst die Kleinen. Herr Klawitter erklärte an einer weiteren Station den Kindern, warum Luft im Boden wichtig ist. Mit Hilfe von abgekochtem Wasser, das enthält nämlich fast keine Luft mehr, haben die Kinder auch das erforscht. Hier stellten die Kita-Forscher fest: „Da kommen ja trotzdem Blubberblasen raus!“
Nach 2stündigem Forschen, Sieben, Riechen, Hören, Fühlen waren, trotz einer Pause, alle geschafft. Die Forscherpässe, die jedes Kind bekommen hatte, waren ausgefüllt und es wurden die ehrlich erarbeiteten Forscherdiplome ausgegeben. Darauf waren die kleinsten Forscher sehr stolz und präsentierten diesen ihren Erzieherinnen. Ein erfolgreiches Forschererlebnis ging zu Ende. An dieser Stelle möchten wir, Frau Winkelmann und Herr Neubert, uns nochmals recht herzlich bedanken: bei Frau Schmidt, die uns unterstützte, wo Hilfe nötig war und bei Herrn Rogge, der fleißig mit den Kindern sogar das Gras wachsen hörte. Auch an Herrn Klawitter ein Dankeschön, für einen tollen Wasser-Erde-Luft-Blubber-Spaß und natürlich auch Mirabell, für ihre Geduld beim Erde-Ton-Sand-abfüllen. Danke auch Frau Walker für fleißiges Erde sieben und Frau Ankert beim Regenwurm-Krabbel-Wettkampf. Es war ein toller Tag, mit phantastischem Wetter, einem tollen schuleigenem Fotografen aus Großkorbetha , pfiffigen Schlaufüchsen und natürlich super neugierigen Kita-Kindern.

Petra Winkelmann, mit den Forscherkindern des Hortes der FGS und Herrn Neubert

Zurück