Jugend forscht 2019

Auch in diesem Jahr haben sich interessierte Schülerinnen und Schüler unserer Schule in der AG „Jugend forscht“ mit verschiedenen Themen beschäftigt. Insgesamt präsentierten fünf Schülerinnen und Schüler drei Projekte zum Regionalausscheid am Mittwoch, 06.02.2019, in der der Schweißtechnischen Lehr- und Versuchsanstalt Halle. Nachdem Herr Adler - der Wettbewerbsleiter - die Veranstaltung mit einer kleinen Rede eröffnet hat, blieb unseren Teilnehmern nicht viel Zeit um aufgeregt zu sein, denn sie waren mit die ersten, die ihre Arbeiten der Jury präsentieren durften. So beschäftigten sich Cedric Hentschel (9S), Niclas Knesebeck (9S) und Robin Raifarth (9S) im Fachbereich "Jugend forscht - Technik" mit dem Projekt "Ist unser Wald sicher genug?". Angesichts der zahlreichen Feld- und Waldbrände im extrem heißen Sommer des vergangenen Jahres suchte dieses Jungforscher-Team nach Lösungen, um die Wälder in der Region vor vernichtenden Waldbränden zu schützen. Ihre Ideen veranschaulichten die Schüler mit aufwändig gestalteten Modellen.
Robert Boczaga (9S) untersuchte mit seiner Arbeit "Faszientraining für das Schnitzel", wie bzw. ob Fleischklopfen Einfluss auf den Geschmack der jeweiligen Fleischsorte hat. Wissenschaftlich ausgedrückt stellt sich für dieses Jugend forscht-Projekt aus dem Bereich Biologie die Frage: ,,Wie verändern sich Faszien unter der Einwirkung von kinetischen und thermischen Kräften?‘‘ Dazu führte er zahlreiche Untersuchungen durch und nutzte auch das schuleigene Rasterelektronenmikroskop (REM). Die Fleischproben mussten allerdings für die REM-Untersuchung mit einer speziellen Goldschicht bedampft werden. Dies wurde von Herrn Prof. Dr. rer. nat. Georg Hillrichs in der Hochschule Merseburg realisiert. Herzlichen Dank für diese Unterstützung.
Unsere jüngste Teilnehmerin, Nele Horst (5S), startete mit ihrem Projekt "Unser Gewächshaus - Wachsen Pflanzen im Gewächshaus wirklich besser?" im Wettbewerb "Schüler experimentieren - Biologie".
Nach einer kleinen Stärkung zum Mittag konnten unsere Teams ihre Arbeiten vielen interessierten Gästen aus dem Raum Halle vorstellen. Auch Radio Brocken interessierte sich für das Projekt "Ist unser Wald sicher genug?" und interviewte Niclas Knesebeck.
Viel Arbeit und Grübelei mündeten am Ende dieses Wettbewerbtages in die Prämierungen durch die Juroren des Regionalwettbewerbes „Jugend forscht 2019“.
Alle drei Projekte unserer Schule waren erfolgreich:
So erhielt das Team von Cedric Hentschel (9S), Niclas Knesebeck (9S) und Robin Raifarth (9S) für ihr Projekt „Ist unser Wald sicher genug?" zwei Sonderpreise - den "Sonderpreis Umwelttechnik - gestiftet von der Deutschen Umweltstiftung sowie einen Sonderpreis für ein Training mit Rainer Holl - einem professionellen Science Slam Trainer. Damit nicht genug, das Team wurde außerdem mit dem "Regionalsieg für das beste interdisziplinäre Projekt" ausgezeichnet. Das bedeutet für die Drei, sie dürfen im März ihre Arbeit in Magdeburg zum Landesausscheid von "Jugend forscht" vorstellen. Dafür drücken wir ihnen jetzt schon die Daumen.
Robert Boczaga bekam für seine Arbeit „Fazientraining für das Schnitzel“ ebenfalls einen Sonderpreis - ein Jahresabonoment im Bereich Biologie.
Auch Nele Horst war sehr erfolgreich - sie konnte den 1. Preis im Fachbereich Biologie für ihr Projekt „Unser Gewächshaus“ mit nach Hause nehmen. Damit geht es auch für sie Ende März nach Magdeburg zum Landesausscheid.
Wir gratulieren unseren Schülerinnen und Schülern zu ihren Erfolgen und hoffen, dass sie auch weiterhin recht neugierig bleiben.
Auf diesem Wege möchten wir uns bei den Kolleginnen und Kollegen, Eltern sowie externen Unterstützern recht herzlich bedanken, die zum Gelingen der einzelnen Projekte beigetragen haben.

Ines Bittmann
Betreuungslehrerin
 

Zurück